T-Mobile muss Kundenverluste einstecken

T-Mobile muss Rückschläge einstecken

Nach sechs erfolgreichen Monaten muss T-Mobile einen Rückgang bei der Zahl der aktivierten SIM-Karten verbuchen. Netto verringerte sich die Zahl der Kunden um 195.000. Das hatte zur Folge, dass zum Jahresende knapp 39,17 Millionen Kunden im Bestand registriert waren – gerade einmal 35.000 mehr als Ende 2008.

Aussichten beim Mobilfunkanbieter T-Mobile

Allerdings legte die Zahl lukrativer Vertragskunden um 1,1 Prozent auf 17,2 Millionen zu. Gemessen am Umsatz hat T-Mobile im vergangenen Jahr den Weg zurück zu Wachstum gefunden – wenn auch nur minimal. Insgesamt setzte der Mobilfunker in Deutschland 8,1 Milliarden Euro um – 0,5 Prozent mehr als 2008. Davon entfielen fast eine Milliarde Euro auf Service-Umsätze, die mit Diensten rund um das mobile Internet in die T-Mobile-Kassen flossen. hhaltiges Wachstum verspricht sich T-Mobile vor allem in den USA. Die Kundenzahl kletterte im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 1,03 Millionen auf 33,79 Millionen. Aufgrund eines verschärften Wettbewerbs und daraus resultierenden Preissenkungen wuchs der Umsatz allerdings nur um rund 3 Prozent auf 15,47 Milliarden Euro. Der Gewinn fiel parallel dazu um 2,9 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro. Das UMTS-Netz in den USA erreicht inzwischen 205 Millionen Menschen und erlaubt flächendeckend Downloadraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde.

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